Klima sucht Schutz, auch beim heizen

Es geht voran mit der Energiewende. Nicht nur in den Neubauten, sondern auch bei den Bestandsimmobilien ist es angekommen. Das Bewusstsein Energie zu sparen und die Umwelt zu schützen. Eines der vielfältigen Ziele der Energiewende dreht sich um das Thema der Heizenergie. Der Einbau von modernen Heizsystemen hat heute einen großen Stellenwert in der Bauplanung.  

Energie ist der Motor unseres Lebens und der Wirtschaft. Aber wir sitzen alle im Fahrzeug „Natur“ und dies gilt es nachhaltig zu schützen. Der enorme CO2-Ausstoss durch die Nutzung fossiler Energieträger verändert das Weltklima. Dies hat und wird weitere unkalkulierbare, möglicherweise katastrophale, Folgen haben. Bei einem Blick in die Weltpresse sehen wir heute bereits, dass unser Fahrzeug bereits schlingert. Schmelzende Gletscher, Fluten und Wirbelstürme haben in ihrer Häufigkeit zugenommen. Sie verursachen immer größere Schäden bis wir irgendwann die Kontrolle darüber verlieren.  

Nicht nur im Stromverbrauch spielen erneuerbare Energien eine bedeutende Rolle. Auch beim Heizen in den privaten Haushalten ist ein Umdenken angekommen. Neben Solar- und PV Anlagen werden nun zunehmend alternative Heizsysteme nachgefragt. Angefangen mit den Neubauprojekten ziehen selbst die Bestandsimmobilien nach. Jeder der heute ein Haus baut, oder umbaut, denkt über mögliche Alternative nach.   

Steigende Zahlen bei den erneuerbaren Energieträgern

Vermehrt werden Brennholz in Form von Zusatzheizungen und Pelletheizungen verwendet. Deren Anteil betrug 2012 zusammen fast 90 % der gesamten genutzten erneuerbaren Energien. Der Rest entfällt auf die Solarthermie und die Wärmepumpen. Die erneuerbaren Energieträger haben ihren Anteil auf dem Wärmemarkt steigern können. Zu Lasten der Mineralöle und von Erdgas. Der Einsatz von Mineralöl verringerte sich zwischen 2005 und 2012 um 25,7 %. Der Verbrauch von Erdgas sank ebenfalls deutlich um 9,5 %.  

Noch heute wird die meiste Energie in privaten Haushalten für das Beheizen der Gebäude benötigt. In 2012 wurden 70,30 % der gesamten Haushaltsenergie dafür eingesetzt. Der Energieverbrauch für Raumwärme ist gegenüber 2005 um 8,4 % gesunken. Dieser Rückgang ergab sich trotz steigender Anzahl von privaten Haushalten. Der Zuwachs hier liegt bei 4,5 %. Selbst der gestiegene Zuwachs an Wohnfläche von 3,6% konnte den Trend nicht bremsen. Das Umdenken ist in den Haushalten angekommen. Effizientes Heizen reduziert Kosten, befreit Ressourcen und schont noch zudem die Umwelt.  

Umdenken

Dieses Umdenken muss weiter verfolgt und in andere Bereiche übertragen werden. Bspw. ist der Energieverbrauch für Haushalts- und Kommunikationsgeräte um 4,7 % gestiegen.  

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