Grundstücksvorbereitung und der zweite Bauantrag

Der Erste Bauantrag ging mal in die Hose, was aber nicht so tragisch ist. Nach vielen Gesprächen mit anderen Bauherren hat das wohl selten beim ersten Mal hingehauen. Dafür beginnen wir mit den ersten Grundstücksvorbereitungen. Angebote für Grundstücksrodung, Bodengutachten und dem Vermessen einholen.

Die erste Runde in Sachen Bauantrag geht an das Bauamt. Wir erhalten ein Schreiben von der Kreisverwaltung. Der Bauantrag wurde nicht von einem amtlich eingetragenen Architekten geplant und unterschrieben. Ok, so etwas gibt es auch? Man lernt ja nie aus. Wir alle wollten schnell an unsere Baugenehmigung und nach einem Telefonat zwischen unserem Bauträger und der Stadt konnten wir einen vereinfachten Bauantrag vorab einreichen. Dieser musste noch nicht von einem Architekten durchgeplant sein. Nun, gut. War dann scheinbar doch alles nicht so vereinfacht. Nun fragen wir uns allerdings auch, warum die Ablehnung jetzt von der Kreisverwaltung und nicht von der Stadt zurückkommt.

Weil eben doch nicht alles so vereinfacht ist, fehlt uns nebenbei auch noch der Freiflächenplan. Was ist das denn? Mal ganz vereinfacht ausgedrückt, regelt dieser, dass nicht jeder sein Grundstück zupflastern kann wie er will. Es geht zum einen darum, dass bestimmte Grünflächen zur Erhaltung des Baumbestandes eingehalten werden sollen und darüber hinaus gewissen Höhenangaben beachtet werden müssen. Und je länger wir darüber nachdenken, kommen wir darauf, dass uns dieser Begriff tatsächlich im Bebauungsplan über den Weg gelaufen ist. Die neuen Anträge für den Bauantrag erreichen uns, wir unterschreiben und schicken alles zurück zum Bauamt.

.. Ach, so. Geändert haben wir bisher weder was an unseren Plänen, noch am Bebauungsplan.

Damit uns nicht zu langweilig wird, haben wir noch unsere Hausaufgaben auf dem Grundstück zu erledigen. Die wurden uns in der Bemusterung aufgezeigt. Ein Vermesser muss beauftragt werden, ein Bodengutachten muss erstellt werden und vor allem sollte mal jemand vorbeischauen und das Grundstück sichtbar machen. Bäume wegschneiden und Entsorgen.

Uns werden ein Bodengutachter und ein Gartenbauunternehmen, der auch Erdarbeiten ausführt vorgeschlagen. Beide haben wir angefragt und immerhin den Bodengutachter gewählt. Der Erdarbeiter war uns zu teuer um die Bäume vom Grundstück zu entfernen. Da hilft uns das Internet schnell weiter und beschafft uns eine wirklich günstige Firma, die schnell und sorgfältig arbeitet. Sogar ein riesiger Holzstapel, den uns unsere Verkäuferin freundlicherweise hinterlassen hat, beseitigt er für wenig Geld.

Bei dem Vermesser haben wir freie Wahl und wir finden sogar jemanden der als Landesvermesser unterwegs ist. Das spart anschließend Zeit, da wir vom ersten Messen bis zur Endabnahme des Gebäudes dieselbe Firma beauftragen können. Somit müssen keine Papiere hin- und hergeschickt werden.

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