Grundstücksrodung – Der Blick auf die Katze im Sack

Hurra, wir sehen Licht. Genauer gesagt; viel Erde und noch mehr Wurzeln. Unser Grundstück liegt nun frei, und dass geht ordentlich den Berg runter. Nicht nur, dass es zum Garten hin abfällt. Nein, die leichte Hanglage kommt auch in der Breite auf uns zu. Da muss wohl einiges angefüllt und verdichtet werden. Was in der Hinsicht noch auf uns noch zukommt, werden wir vom Vermesser und dem Bodengutachter erfahren. Letzterer hat jetzt freies Wirken auf das Grundstück.

Der Eine oder Andere fragt sich vielleicht an der Stelle, wozu überhaupt ein Bodengutachter benötigt wird. Das haben wir uns am Anfang auch schon gefragt. Nachdem wir das Gutachten zum Lesen in der Hand halten konnten, wurde uns der Sinn und Zweck schnell bewusst. Zum einen kann dieser die Tragfähigkeit vom Bauplatz bestimmen und der Erdarbeiter muss nachher nur so viel Erde anschütten und verdichten, wie tatsächlich gebraucht wird. Weiter kann dort abgelesen werden, wie es um die Versickerung von Regenwasser steht. Diese Werte helfen beim Verlegen von Drainagen, also dem unterirdischen Abführen von Wasser mittels gelochter Rohre zum Feuchteschutz von Bauwerken.

Katze im Sack – Bauschutt und Altlasten der Eigentümerin

Weiter konnte festgestellt werden, welche Überreste sich vom ehemaligen Eigentümer hier noch befinden. Unsere Nachbarin Fr. S., Verkäuferin und ehemalige Eigentümerin des Grundstückes hat hier einiges an Bauschutt abgeladen.

Auch dieses Bodengutachten, samt Altlasten aus Schutt und Abfall der ehemaligen Eigentümerin, wird uns noch einige Zeit verfolgen. Richtig, es landet ebenfalls im Gerichtssaal und wird von Gerichten als Beweismittel ignoriert.

Erstes Aufmaß durch das Vermessungsbüro

Der Vermesser war schon da und hat das Grundstück, sowie den Bauplatz eingemessen. Anhand der eingeschlagenen Pflöcke für die Grobabsteckung erkennen wir jetzt sogar unser Haus.

Nun geht alles nochmals über unserer Architektin und uns zu den Bauämtern von Stadt und Kreis.

Ansonsten haben wir erst einmal frei und können uns mit der Innengestaltung beschäftigen. Auch hier gibt es einiges zu tun, zu besprechen und zu regeln. Gestaltung der Wände, der Böden, Bäder usw. Dann müssen wir unsere Küche planen und bestellen. Viel Arbeit und einiges an Freude. Möbelhäuser durchstreifen, Baumärkte durchforsten, Kataloge wälzen und noch ein paar Besuche im Musterhauspark. Für die Ideen.

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