Fit im HomeOffice – Sport im Online-Fitness-Studio

Wo wir leben und wo wir arbeiten wird immer flexibler. Das sollte auch für unseren Sport gelten. Die Pandemiekrise hat seit März 2020 die Digitalisierung in den Sport- und Fitness-Studios gepuscht. Bereits heute übertragen viele Dein Sportprogramm zu Dir nach Hause. Und das Angebot wird immer größer. Heute Yoga, morgen Zumba, übermorgen Kampfsport. Mit dem Work-Out zu Hause liegst Du voll im Trend.

Das Angebot der Online-Fitnessportale liest sich oft wie ein buntes und schweißtreibendes Bilderbuch: Von Functional-Training, Trampolin-Fitness, Strong-Nation, Hot-Iron über Yoga- und Pilates bis zum Online-Fatburner Kurs ist alles dabei. Du kannst Dir täglich Deinen ganz individuellen Trainingsplan zusammenstellen. Unabhängig von Wetter, Motivation und Laune von zu Haue trainieren. Du bindest Dich nicht mehr an ein Studio, sondern schließt eine Mitgliedschaft bei einem Flatrate-Anbieter oder dem Online-Fitnessstudio ab.

Online-Fitnessstudio vs. Fitness Flatrate

Das heimische Online-Fitnessstudio hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Bietet zu jeder Tageszeit Kurse von Yoga bis Power-Workouts an und benötigt in der Regel kaum Equipment. Ideal für Dich, wenn Du maximal flexibel trainieren möchtest. Von Gymondo.de, über Pure-Life.de bis Fitnessraum.de gibt es gute Angebote auf dem Markt.

Auch die Fitness-Flatrate-Anbieter wie Urban Sports Club oder My Fitness haben das Online-Programm spätestens seit der Corona-Krise für sich entdeckt. Die Preise sind hier zwar etwas teurer (ab 29,- Euro im Monat), dafür ist die Flexibilität allerdings weitaus höher. Du wirst von einem Trainer angeleitet und entscheidest über Deine Trainingsmethode. Entweder bist Du vor-Ort dabei oder schaltest Dich von zu Hause über das Internet in den Kurs. Neben den klassischen Online-Fitnessangeboten, kommst Du zusätzlich in den Genuss eine Kletterhalle, den Tennisplatz oder das Schwimmbad aufzusuchen.

Als Mitte des Jahres 2020 der Besuch von Studios allmählich wieder erlaubt wurde, haben die Flatrate-Anbieter ihr Angebot an Online-Kursen massiv zurückgefahren. Ein Protest der verärgerten Partner, die sich auf Online spezialisiert und aufgerüstet hatten, überflutete die Plattformbetreiber mit Beschwerden. Das Geschäftsmodell wurde anschließend überarbeitet und nun wird wieder fleißig gestreamt. Noch vor dem zweiten Teil-Lockdown waren es bereits 90 Partner, die Online-Kurse angeboten haben. Laut den Plattformbetreibern soll nun das Angebot entsprechend der Nachfrage wieder ausgebaut werden.

Equipment für Dein Home-Work-Out

Fast alle Anbieter bieten eine entsprechende App für Smartphone und Tablet an, oder betreiben eine entsprechende Website. Die Trainingsinhalte können sowohl zu Hause als auch unterwegs genutzt werden. Ohne dass sich jemand an Kurspläne oder Öffnungszeiten halten muss. Gymondo.de ist zudem auf TV-Geräten via Apple-TV sowie Fire-TV als App verfügbar und kann über die Browser-Funktion des Smart TV aufgerufen werden.

Bei den Flatrate-Anbietern nutzen die Partnerstudios oftmals das Meeting-Tool Zoom. Etwa eine halbe bis viertel Stunde vor Kursbeginn erhältst Du eine E-Mail mit einem Link. Alternativ kannst Du den Kurs über die Portalseite Deines Flatrate-Anbieters starten. Es meldet sich Dein Standard-Browser und schon bist Du Live dabei. Wer es etwas komfortabler und stabiler haben möchte, sollte sich die neueste Version des Meeting-Tools herunterladen und installieren. Ansonsten funktioniert die Übertragung – wie gesagt – problemlos über einen aktuellen Browser.

Du benötigst somit lediglich eine stabile Internetleitung, ein Smartphone, Tablet, PC oder Laptop. Ausgestattet mit einem aktuell installierten Browser, ggf. die vom Partner verwendeten Meeting-App und die App des Plattformbetreibers. Trainiere ganz einfach mit viel Spaß vor Deinem Endgerät (PC, Smart-TV, Laptop oder Tablet) von zu Hause oder unterwegs.

Online-Fitness-Studios betreuen Mitglieder nicht immer optimal

Nach einer schnellen und reibungslosen Anmeldung beim Online-Fitness-Studio, fehlt dem einen oder anderen die individuelle Beratung. Trotz sportwissenschaftlicher Überzeugung einiger Kurse, wird man beim Online-Fitness-Training doch ziemlich alleine gelassen. Durch das Training leitet Dich ein Programm, das Fehlhaltungen beim Ausführen Deiner Bewegungen natürlich nicht erkennen kann. Muskelkater, Zerrungen oder ein schlechter Trainingserfolg kann vorprogrammiert sein und die Motivation schnell sinken lassen.

Anders bei den Flatrate-Anbietern. Hier erfolgt das Training Live “in” einem der Partnerstudios und wird von einem echten Trainer geleitet. Der Online-Teilnehmer schaltet sich Live in das jeweilige Studio, sieht den Trainer und vielleicht sogar ein paar seiner Mitstreiter. Du kannst wählen, ob die eigene Kamera mitläuft oder eben nicht. Nicht jeder möchte unbedingt sein Wohnzimmer den Studioteilnehmern präsentieren. Wer das also nicht möchte, schaltet seine Kamera ab. Oder erstelle in den Einstellungen einen virtuellen Hintergrund.

Virtuellen Hintergrund in Zoom erstellen

Klicke ganz rechts der Taskleiste im Infobereich mit einem Rechtsklick auf Zoom und öffne dort Einstellungen.

Wähle im Menü Hintergrund und Filter. Hier kannst Du Deine virtuellen Hintergründe abspeichern. Einfach auf das kleine Pluszeichen + rechts klicken und beispielsweise ein Hintergrundbild einfügen. Startest Du nun Deine Kamera, wird Dein wirklicher Hintergrund ausgeblendet und dafür der Virtuelle angezeigt.

Ist die Kamera allerdings abgeschaltet, kann Dein Trainer Deine Haltung auch nicht korrigieren. Wer gute Trainingserfolge haben möchte, sollte daher seine Kamera einschalten.

Tipp: Manche Krankenkassen unterstützen sinnvolle und zertifizierte Präventionsmaßnahmen. Selbst Online-Mitgliedschaften und spezielle Kurse werden daher unter Umständen anerkannt. Nachfragen lohnt sich also.

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