Baugenehmigungsverfahren

Unsere Reise durch das Baugenehmigungsverfahren und ein weiterer Versuch zum erfolgreichen Bauantrag zu gelangen. Zumindest geht es auf dem Grundstück weiter und wir konnten die ersten Aufträge für die Rodung und das Vermessen des Grundstückes freigeben.

Es gibt doch mal echt gute Neuigkeiten, was unseren Bauantrag betrifft. Mittlerweile wissen wir sogar, dass für uns eine Architektin zuständig ist. Nicht, dass sie sich bei uns vorgestellt hat. Telefonisch, oder per Mail.. Nein, nein. Ganz so einfach geht es dann doch nicht. Uns wurde lediglich eine Mail von ihr geschickt, sie hätte mit der Kreisverwaltung über unseren Bauantrag gesprochen und wenn wir Rückfragen haben, sollen wir sie anrufen. Ok! Wen rufen wir denn da an? Und wer regelt da was für uns auf dem Bauamt? Und wieso überhaupt mit dem Kreishaus und nicht dem Bauamt auf der Stadt.

Zunächst einmal telefonieren wir mit unserem Bauträger und fragen nach, wer uns denn da Mails schreibt. Dabei erfahren wir in einem relativ kurzen Nebensatz, dass es unsere Architektin sei. Ist schon in Ordnung. Die Jungs sollen Baustellen planen und Häuser bauen, keine Romane schreiben. Hauptsache wir haben jetzt eine Architektin, die uns bei der Planung hilft. Obwohl ja so eine kleine Information vorab einen gewissen Charme gehabt hätt. Dann hätten wir ja gewusst wer uns so plötzlich bei Fragen zum Bauantrag helfen möchte. Nun gut. Nebenbei erfahren wir auch gleich warum alles so lange dauert mit dem Bauantrag. Unser böses Bauamt sei ganz seltsam und verlangt immer wieder neue Anträge.

Was wir allerdings an Schreiben vom Bauamt sehen, dreht sich pausenlos um ein und dieselben Themen. Bauantrag nach Bebauungsplan, Höhenangaben und Freiflächenberechnung. Das kann doch für Architekten und/oder Statiker alles nicht so schwer sein. Den Bauantrag verstehen wir ja mittlerweile sogar als Laien. Und nochmals so ganz nebenbei erwähnt. Von uns kamen komplett fertige Zeichnungen von den Außenansichten bis zu den Grundrissen. Dies alles musste “nur” noch statisch berechnet werden und was sonst noch so zu einer bauantragsfähigen Zeichnung gehört und fertig. Eigentlich ziemlich einfach, dachten wir.

Ziemlich blöde an der gesamten Geschichte ist nun, dass unsere Anträge durch zwei Behörden laufen. Bauamt auf der Stadt und dann im Kreishaus. Zäh und langsam. Warum überhaupt? Uns wird gesagt, es liegt an unserer Bauweise. Nun, gut. Dann halt mit Umweg. Hauptsache wir bekommen jetzt unsere Baugenehmigung. Das waren dann jetzt auch schon die guten Neuigkeiten um unseren Bauantrag.

Die schönen Dinge gibt es allerdings auch noch zu berichten. Der Auftrag für die Rodung unseres Grundstückes wurde vergeben und wir haben sogar schon einen Termin. Beim nächsten Mal können wir darüber schreiben, wie unsere neue Heimat überhaupt aussieht. So im Ganzen haben wir es noch nie sehen können, da selbst in den Wintermonaten viele Bäume dort stehen.

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