Wir planen eine PV-Anlage

Unser Bautagbeuch ist in Tag drei nach dem neuen Ablaufplan unseres Bauträgers. Somit verbleiben dem Bauteam noch maximal 40 Tage bis zur Fertigstellung unseres Hauses. Während fleißig auf dem Dach gearbeitet wird, planen wir eine zusätzliche Attraktion für dort oben. Unsere Photovoltaikanlage. Dachziegel, Fenster und die Eingangstür sollen in der nächsten Woche folgen. Mit letzterem sind wir gerade beschäftigt und haben noch ein paar Fragen an unseren Fensterbauer. Unser Elektriker soll auch Ende der nächsten Woche erscheinen, was im Moment jedoch nicht danach aussieht.

Der stramme Terminplan unseres Bauträgers steht, und derzeit findet man die entsprechenden Arbeiter für die Gewerke auf unserer Baustelle. Derzeit die Dachdecker! Regenrinne und Dachlatten wurden in den letzten beiden Tagen angebracht. Die Dachziegel selbst sollen Montag geliefert und dann gelegt werden. Anschließend folgen unsere Fenster. Wir sind sehr gespannt, wie sich diese machen werden. Vor allem freuen wir uns darauf, dass unser Bau endlich dicht gemacht wird. Von oben, wie von allen Seiten. Für die Installationen im Haus werden bereits die ersten Materialien von uns angeschafft. Einrichtung für die Bäder, Fliesen, etc. Hier lohnt sich ein Vergleich auf dem hart umkämpften Markt der Anbieter! Vor allem die Internetrecherche.

Unsere PV-Anlage

Die Planung unserer Photovoltaikanlage hört sich erst einmal ganz toll und super einfach an. Einspeisevergütung, Stromkosten verringern, Umwelt schonen, usw. usw. Wir können hier noch eine Vielzahl schöner Schlagworte für die Werbemaschinerie ins Netz schreien. Nüchtern betrachtet hält sich die Anschaffung einer solchen Anlage in letzter Konsequenz zwischen Kosten und Nutzen in der Waage. Zur Gleichung kommen die Ersparnis über die Dauer und die Rentabilität der Ausgaben hinzu. Schlicht gefragt: Wann amortisiert sich diese Anschaffung? Die Beantwortung dieser Frage bereitet uns derzeit ein paar Kopfschmerzen. Klar, gibt es dafür wundervolle Rechner im Netz und die Angebote hören sich vielversprechend an. Aber lohnen sich die Kosten wirklich?

Bei unseren ersten Überlegungen wollten wir zusätzlich eine Batterie verbauen. Vorteil: Wenn alle Stromfresser versorgt sind, werden die Akkus geladen und sobald die Sonne weg ist, betreiben wir das Haus über die Reserven. Alles was darüber hinaus produziert wird, kann ins Netz eingespeist und verkauft werden. Beschreibungen und Angebote sind zunächst vielversprechend. Bei Kosten zwischen 5.000 € und 10.000 € alleine für die Batterie beginnen allerdings die Zweifel darüber. Nach dem derzeitigen Stand sind wir davon ab. Warum? Schaut man sich USV Anlagen (unterbrechungsfreie Stromversorge) für Server an, erkennt man schnell, wie Wartungsintensiv solche Batterien sind.

Eine PV-Anlage in der Größenordnung von 5,5 kWp würde samt Batterie schlappe 18.000 € kosten. Aber welche Rendite steht dahinter? Hier verirren sich die Informationen schnell und es fehlt die Transparenz darüber. Spricht man die verschiedenen Hersteller an, bekommt man tolle Vorträge und noch schönere Beispielrechnungen. Aber, wie lange hält ein Akku? Eine USV hält ca. 5 Jahre, dann ist langsam Schluss. Und während dieser Zeit verliert sie mehr und mehr an Kapazität. Wer sich die Ladebalken auf seinem Handy oder sogar Smartphone anschaut, weiß wovon wir hier reden.

Der richtige Weg wird sein, dieses vorzubereiten und dann einzubauen, wenn die Technik dafür reif ist.

 

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