Hauswasserwerk – Das sollten Sie bei der Installation beachten

Jeder, der einen eigenen Brunnen besitzt, sollte sich mit dem Thema Hauswasserwerk näher auseinandersetzen. Denn mit dessen Hilfe ist es möglich, Regenwasser, Grundwasser oder auch Trinkwasser in die Leitungen des Hauses zu führen. Darüber hinaus lässt sich Wasser aus einem solchen Wasserwerk natürlich auch für sanitäre Anlagen, wie die Badewanne oder die Toilette, oder auch für die Gartenbewässerung nutzen. Das ist nicht nur eine kostengünstige, sondern vor allem umweltschonende Lösung.

Was genau sind Hauswasserwerke und wie funktionieren sie?

Hauswasserwerke sind heutzutage in den verschiedensten Varianten und Größen erhältlich – das macht sie für nahezu jedes Haus individuell nutzbar. Grundsätzlich unterscheidet man allerdings zwischen der mobilen und der fest eingebauten Variante. Hauswasserwerke lassen sich auch mit mehreren Entnahmestellen für das Wasser ausstatten. Dabei sorgt ein Kessel für den Ausgleich des Drucks und stellt sicher, dass Druck sogar über mehrere Stockwerke eines Hauses gleichmäßig aufgebaut werden kann.

Bevor Sie sich also allzu schnell für ein bestimmtes Modell eines Wasserwerks entscheiden, sollten Sie bei einem Hauswasserwerk Test möglichst viele verschiedene Geräte im Hinblick auf Qualität und Leistung miteinander vergleichen. Eine hochwertige Anlage ist über viele Jahrzehnte hinweg nutzbar und ihr Geld in jedem Fall wert.

hauswasserwerk-testDie Funktionsweise der auf dem Markt erhältlichen Wasserwerke ist im Großen und Ganzen relativ ähnlich: Sie verfügen über eine leistungsstarke Elektropumpe, welche das Wasser zunächst ansaugt und dadurch in einen Druckkessel leitet. Wird nun beispielsweise ein Wasserhahn geöffnet, sorgt der Luftdruck im Kessel für eine schnelle Zuführung des Wassers zum entsprechenden Austrittspunkt.

Die wichtigste Voraussetzung für eine korrekte Funktionsweise des Wasserwerks ist, dass eine Entnahmestelle auf dem Grundstück vorhanden ist. Das kann ein eigener Brunnen, aber auch ein Bach oder eine Zisterne für Regenwasser sein. Das Hauswasserwerk selbst setzt sich aus der Elektropumpe und dem Druckkessel zusammen. Je nachdem, wie groß die Pumpe ist, bemisst sich auch die mögliche Anzahl der Wasserentnahmestellen. Es ist wichtig, dass die Zisterne, der Kessel und die Pumpe optimal aufeinander abgestimmt sind, damit das Hauswasserwerk effizient arbeitet.

 

Was muss bei der Installation eines Wasserwerks beachtet werden?

Hauswasserwerke lassen sich sowohl einzeln als auch als Kombinationssystem mit dem öffentlichen Wassernetz nutzen. Das Hauswasserwerk muss dabei stets in einem geschützten, trockenen und kältesicheren Raum untergebracht werden.
Wenn Sie ein Wasserwerk für Ihr Grundstück kaufen möchten, sollten Sie das Typenschild genau unter die Lupe nehmen. So lässt sich schnell feststellen, ob die Leistung des entsprechenden Modells den eigenen Anforderungen auch gerecht wird. Es ist dennoch immer von Vorteil, wenn ein Hauswasserwerk etwas mehr Leistung bietet und nicht stetig an seinen Grenzen arbeiten muss.

Die Installation eines Hauswasserwerks sollte prinzipiell nicht zu nahe an Wohnräumen erfolgen, denn ein solches Gerät ist alles andere als geräuscharm. Besser ist es, das Hauswasserwerk im Keller unterzubringen, im besten Fall in der Nähe der Wasserförderstelle, also beispielsweise bei einem Brunnen. Befindet sich der Brunnen auf dem Hof, dann ist es notwendig, die Saugleitung tiefer in den Boden zu graben – nur so ist gewährleistet, dass sie nicht durch Bodenfrost gefriert. Als zusätzlichen Schutz lohnt sich eine gute Kälteisolierung.

Bevor Sie das Brunnenwasser ins Haus leiten, sollten Sie seine Qualität vom Gesundheitsamt prüfen lassen. Das ist für die Verwendung als Toilettenwasser weniger notwendig, allerdings unbedingt erforderlich, wenn man das Wasser als Trinkwasser nutzen möchte. Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch nicht: Die gesundheitliche Verantwortung und eventuell daraus resultierende Schäden liegt stets beim Eigentümer und Betreiber des Hauswasserwerks!

 

Fazit

Auch ein gewisser bürokratischer Aufwand gehört zur Installation eines Hauswasserwerks. So muss das Hauswasserwerk umgehend nach der Installation beim lokalen Wasserversorger angemeldet werden, darüber hinaus kann dieser dann die Gebühren für die Abführung des Abwassers festlegen. Ein Hauswasserwerk darf niemals ohne Meldung betrieben werden und kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

 

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