Faqs / Sind Abgrabungen bzw. Aufschüttungen am Grundstück erlaubt?

Wer den natürlichen Geländeverlauf auf seinem Grundstück ändern möchte, muss die Höhen exakt in einem Freiflächenplan angeben. Dieser ist Bestandteil des Bauantrages und später der Baugenehmigung.

Wie weit das Grundstück verändert werden darf, hängt vom örtlichen Bebauungsplan ab. Wenn dort keine Festsetzungen bzgl. der Höhe gemacht sind, gilt der genehmigte Bauantrag. Dort sollte die Anschüttung bzw. die endgültige/geplante Geländehöhe korrekt dargestellt werden.

Solche (örtlich begrenzten) Abgrabungen, bzw. Anschüttungen werden baurechtlich wie Anbauteile betrachtet und lösen ggf. Abstandsflächen und damit etwaig Baulasten auf den Nachbargrundstücken aus.

Rechtlich anders betrachtet werden komplette Anhebungen oder Absenkungen des Baugrundstücks. Aber dieses muss im Bauantrag vermerkt werden, damit die Genehmigungsbehörde dazu vor Baubeginn Stellung nehmen kann. Es ist in jedem Fall ratsam das Gespräch mit dem Architekten zu suchen.

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