Energie sparen – Darauf sollte man beim Hausbau achten

Wer ein Haus baut, stößt zwangsläufig auf das Thema Energiesparen. Dafür kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Eine Rolle spielen unter anderen erneuerbare Energien, aber auch die richtigen Dämmmaterialien sind entscheidend.

Solarenergie – Nutzen Sie die Kraft der Sonne

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sonnenenergie zu Hause zu nutzen. Mit einer Photovoltaikanlage kann der Hausbesitzer seinen eigenen Strom erzeugen. Die Sonnenenergie wird dabei mithilfe von Solarmodulen, die auf das Dach eines Hauses montiert werden, gespeichert. Die Module erzeugen Gleichstrom, den sie an einen Wechselrichter weitergeben. Dieser wandelt den Gleich- in Wechselstrom. Nun kann der Strom für den täglichen Verbrauch genutzt werden. Überzähliger Strom wird direkt ins Stromnetz eingespeist, was der Staat dem Besitzer der Anlage vergütet. Eine Photovoltaikanlage ist zwar sehr kostspielig, nach einigen Jahren sind die Kosten aber üblicherweise gedeckt. Tipps für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage findet man beispielsweise auf gelbeseiten.de.

Thermische Solaranlagen nutzen die Energie der Sonne, um daraus Wärme zu gewinnen. Zu diesem Zwecke werden Sonnenkollektoren auf dem Dach angebracht. Diese speichern die Sonnenenergie, wandeln sie in Wärme um und geben sie an einen Solarspeicher weiter. Von dort aus kann die Wärme im gesamten Haushalt genutzt werden. Neben der Gewinnung von Warmwasser kann diese Wärme auch zum Heizen direkt verwendet werden. Wie eine Photovoltaikanlage macht sich auch eine Solarthermie Anlage in der Regel nach mehreren Jahren bezahlt.

 

Energie und Geld sparen mit dem richtigen Dämmstoff

Die richtige Dämmung spielt beim Energiesparen eine entscheidende Rolle. Ist ein Haus nicht ordentlich gedämmt, führt das zu einem erheblichen Wärmeverlust. Das kostet nicht nur eine Menge Geld, sondern ist auch schlecht für die Umwelt. Doch welches ist der richtige Dämmstoff? Mineralwolle ist der wohl am häufigsten verwendete Dämmstoff. Das liegt vor allem daran, dass er billiger als seine Konkurrenten ist und dennoch über gute Dämmeigenschaften verfügt. Stein- und Glaswolle sind zudem leicht verlegbar und flexibel einsetzbar. Diese Dämmstoffe können aber nur dort eingesetzt werden, wo keine Feuchtigkeit hingelangen kann. Sonst kann es nämlich passieren, dass die Dämmung ihre Wirkung verliert.

Auch Styropor gehört zu den günstigeren Dämmmaterialien. Es zeichnet sich darüber hinaus durch seine gute Dämmwirkung, seine geringe Umweltbelastung und seine gute Verarbeitbarkeit aus. Doch Styropor hat auch einige Nachteile:

  • Leichte Brennbarkeit
  • Erdölprodukt
  • Nicht UV-beständig (Probleme bei andauernder Sonneneinstrahlung)
  • Aufwändige und teure Entsorgung

Natürliche Dämmstoffe wie Hanf oder Schafwolle sind in der Regel sehr kostspielig in der Anschaffung. Zusätzlich muss man eine dickere Dämmschicht einbauen, um dieselbe Wirkung wie andere Materialien zu erzielen. Ihre Stärken liegen in der Wärmespeicherung. Diese führt dazu, dass Sommerhitze nur mit Verzögerung in das Innere des Hauses eindringen kann. Ausschlaggebend für viele Bauherren ist aber vor allem der ökologische Aspekt natürlicher Dämmstoffe.

 

Türen und Fenster – So können Sie hier Energie sparen

Hoch im Kurs stehen aktuell Fenster mit Dreifachverglasung. Diese sorgen dafür, dass die Heizungswärme nicht so leicht nach außen entweicht, im Sommer aber auch heiße Luft nicht nach innen dringt. Vor dem Einbau von dreifachverglasten Fenstern sollte jedoch geprüft werden, ob sich diese in der Wohnung eignen. Grundsätzlich muss bei diesen Fenstern mit höheren Anschaffungskosten gerechnet werden. Für die Haustür eignet sich eine Holztür mit wetterbeständiger Aluminiumschale oder Türen mit einem Dämmkern aus Kork.

 

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